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Unverwechselbare Koi   

Schon ca. 250 v. Chr. hatte die Zucht von Karpfen und Frabkarpfen in China Tradition,
und in den folgenden Jahrhunderten gelangte der Stammvater der Koi, der Wildkarpfen,
auch nach Japan. Viele Koi-Liebhaber glauben aus diesem Grund irrtümlich, der
Ursprung der Koi läge in Japan. Der ursprüngliche Zweck der Koizucht war eher profan:
Japanische Bauern hielten sich einst den Karpfen als Ergänzung ihrer Nahrung in den
gut bewässerten Reisfeldern. Aus dieser Form der  Haltung im Reisfeld enstand auch
das heute gültige japanische Symbolzeichen für den Koi: ein kultiviertes Feld und
Wasser. Dass sich schließlich aus diesem Anfängen die Zucht farbenprächtiger Kois
entwickelte, verdanken wir einer laune der Natur: Durch Mutationen enstanden einst
einige verschiedene Farbvarianten. Der Koi ist ein Symbol für Glück, Erfolg, Tapferkeit
und langes Leben. In Japan wünschen sich die Eltern diese gute Eigenschaften für ihre
heranwachsenden Kinder. Dazu gibt es eine Tradition anlässlich des Tangofestes
am 5. Mai: Dann werden bunte Papierkarpfen Koinobori zu ehren der erwachsen
werdenden Söhne aufgehängt. Schon 533 v.Chr. wurden zu Ehren der Geburt des
ältesten Sohnes von Kaiser Konfuzius farbige Karpfen durch den Herscher Zhao Gong
vom Staate Lu als kostbares Geschenk überreicht.

 

 
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